Röhrenverstärker Selbstbau


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Werkstatt Inside

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Einige Geräte hatten wir hier zu Besuch. Das Spektrum reicht vom Gitarrenverstärkern bis zum Röhrenradio. Wichtig ist hier nur eines - es müssen Röhrengeräte sein. Dann machen wir Sie gerne wieder startklar für Sie.

PCL Gitarrenverstärker

Dieser geschätzt 20 Jahre alte Gitarrenverstärker brauchte etwas Aufmerksamkeit. Mit für die Ohren des Musikers suboptimalen Klangbild landete er an. Im Laufe der Zeit hatte es schon (zu) viele Modifikationen gegeben. Eine Brandstelle auf der Platine (...im Netzteilbereich) zeugte von reger Bühnenerfahrung des Amps.

Verbrannte Schirmgitterwiderstände, unklare "C's" und zig Potis flogen raus. Zum Test kam der Besitzer persönlich mit der E - Gitarre und während der Reparatur wurde der "Sound" gecheckt. Was lernt man daraus? Die Ansprüche an Gitarrenverstärker sind zwar irgendwie anders, aber bestimmt nicht niedriger. Wenn Musiker, Gitarre und Verstärker einen geschlossenen Regelkreis bilden der zufrieden in meiner Werkstatt vor sich hin hinjammt, dann ist es richtig gut.

Der gleiche Gitarrist und ein anderer Verstärker. Interessant - das Teil ist offensichtlich um 1975 im damaligen Ostblock gebaut worden. Elkos aus Polen (immer noch die gleichen) und ein paar kleine Veränderungen. Gradlinig und klar und noch 20 Jahre älter - o.k. kein Problem.

Die verwendeten RFT Röhren am Eingang sind mit Sicherheit noch original gewesen, aber hier Bestand kein Handlungsbedarf. Inzwischen haben beide Amps auch neue Elkos, denn mit zunehmenden Alter verursachen auch die Störgeräusche im Hintergrund.

Polnischer Amp
Telefunken Concertino



Besuch aus Bayern! Früher hiess es mal: "Hat's geknallt und hat's gestunken, dann war es von TELEFUNKEN". Ganz so schlimm wurde es nicht. Dem Brummen half ein neuer Doppelelko ab und etliche getauschte Papierkondensatoren später stellt sich auch wieder der gewohnte "Wohlklang" ein. Und weil es schön ist, gleich noch die Messingteile poliert und das Radio mit einer neuen EL 84 und EM 80 versehen.

Elko tot

50 µF hätten es sein sollen - mit 40 µF wäre ich auch schon zufrieden gewesen - aber das? No Way - der Elko muss gewechselt werden. Dazu kommt meist noch ein schwächelnder "SELEN - Gleich - Riecht - Er" und ein hoher Reststrom der einen Elko zur Heizung macht. Der nächste "Tote" wäre dann der Netztransformator. Es ist das übliche Bild das sich mir hier bietet - typisch für Radios aus den 50er Jahren.



Wenn ein Kunde mit dem Aufbau eines Röhrenverstärkers nicht klar kommt, dann machen wir ihn (den Verstärker nicht den Kunden) betriebsklar. In der Mitte zwischen dem Plattenspieler und dem EL 12 Verstärker - das ist der Kandidat um den es hier ging. Der Röhren-Entzerrer Vor - Verstärker wurde nach unseren Bauvorschlag erstellt - kam jedoch erst nicht ans Laufen.

So verfahren wir, wie es bis in die siebziger Jahre hinein die Firma Heathkit gemacht hat - auch hier hatte der Kunde die Möglichkeit sein Gerät notfalls fertigbauen zu lassen.


Phonovorverstärker Testlauf

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